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Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf), Universität Koblenz-Landau (Deutschland)

Das Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) ist ein Forschungsinstitut der Universität Koblenz-Landau, das sich sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der Anwendungsforschung bei einer großen Bandbreite nationaler und internationaler Projekte engagiert. Das zepf gliedert sich in vier Exzellenzzentren: Erziehung, Lehren und Lernen, Förderung und Entwicklung, Gesundheit und Wohlbefinden. Alle Exzellenzzentren basieren auf den folgenden Kernkompetenzen und Fachkenntnissen: auf erziehungspsychologischer Diagnostik, auf Evaluation und auf der Entwicklung erzieherischer und psychologischer Konzepte und Trainingsmethoden.

Das zepf hat bisher an einer Reihe sowohl nationaler als auch EU-finanzierter Projekte aus den Themenfeldern Schulmobbing, ICT und verschiedenen anderen Bereichen gearbeitet. Unter anderem hat das zepf die folgenden EU-Projekte koordiniert: CyberTraining (ein forschungsbasiertes Trainingshandbuch zum Thema Cybermobbing), VISTOP (Online-Kurse zu den Themen Schulmobbing und Gewalt), VISIONARY (ein europäisches Webportal zu den Themen Schulmobbing und Gewalt), VISIONARIES-NET (Onlinekonferenzen zu Schulmobbing und Gewalt). Darüber hinaus war das zepf Partner bei den Projekten aVataR@school (virtuelle Rollenspiele in Second Life) und, Vergleichende Analyse erfolgreich gegen Mobbing angewandter Methoden.

Web site: http://www.zepf.uni-landau.de/

 

Internationales Beobachtungszentrum von Gewalt an Schulen (International Observatory on Violence in School), Universität von Bordeaux 2 (Frankreich)

Das‚ International Observatory of Violence in Schools‘ wurde von Prof. Eric Debarbieux und Catherine Blaya (Ph.D.) im Jahr 1998 gegründet. Seitdem hat es mit akademischen Forschungsgruppen in Ländern wie Deutschland, England, dem französischsprachigen Belgien, Spanien, Italien und Portugal zusammengearbeitet. Wir haben außerdem eine privilegierte Arbeitsbeziehung mit Teams aus den folgenden Universitäten: University of Laval and Sherbrooke (Canada), University Autonoma de Mexico; Chapingo university (Mexico), the university Distrital de José Francisco de Calda en Bogotà, Flinders university (Australia), University of Tel Aviv, the university of Luxembourg, The Catholic University of Mendoza (Argentina) and the Catholic university of Santiago de Chile (Chile).

Unsere Organisation hat verschiedene thematische Schwerpunkte und Ziele:

  • Forschung und Evaluation auf nationaler und internationaler Ebene. Seit 1993 hat unser Team regelmäßig Beobachtungen an Schulen durchgeführt, um die Entwicklung von ‚Gewalt‘ innerhalb des Schulsystems zu untersuchen und zu beschreiben.
  • Forschung zum Thema Jugendkriminalität; das Beobachtungszentrum hat an Phase 2 des International Self Reported Delinquency Survey teilgenommen.
  • Forschung zu den Themen Schulschwänzen und Schulversagen: Wir haben breit angelegte qualitative und quantitative Überblicksstudien zum Thema Schulversagen in Frankreich durchgeführt.
  • Training und Verbreitung von Wissen:  Seminare und Konferenzen für das ‚National Education Board‘ (Innenministerium), Grundlagentraining für Lehrer ebenso wie in den Schulalltag integrierte Trainingseinheiten, Organisation der World Conferences on “Violence in Schools and Public Policies“, sowie die Herstellung des Journal of Violence in Schools
Website: http://www.ijvs.org

 

Infoart, Plodiv (Bulgarien)

Seit 1990 arbeitet Infoart erfolgreich auf dem Feld der Informationstechnologien und deren Anwendungen in der Praxis. Wann immer Infoart Projekte entwickelt, in denen es um elektronische Veröffentlichungstechnologien, Multimedia, e-learning oder e-business Systeme geht, liegt der Schwerpunkt darauf, eine produktive Zusammenarbeit mit den Partnern zu etablieren, um möglichst effektiv Resultate zu erzielen. In den vergangenen 18 Jahren hat die Gesellschaft bewiesen, dass sie ein effektiver und verlässlicher Partner für Forschung und angewandte Projekte aus EU-Programmen, von internationalen und nationalen Institutionen, Universitäten und aus der Privatwirtschaft ist.

Website: http://www.infoart-bg.com

 

INVESLAN (Spanien)

INVESLAN ist eine private Forschungsgesellschaft, die sich in den Feldern Training, Beschäftigung und Management spezialisiert hat. Die Organisation ist aus der Studienabteilung von Aismag hervorgegangen und wurde 2002 selbständig. In den vorangegangenen sechs Jahren hatte es sich gezeigt, dass durch die zunehmende Anzahl und die Vielfältigkeit der Forschungsarbeiten die Schaffung einer unabhängigen Gesellschaft nötig geworden war, deren wichtigster Zweck es ist, Kunden spezialisiertere Dienstleistungen anbieten zu können.

INVELSLANs hauptsächliche Tätigkeitsfelder umfassen: Training, insbesondere berufsspezifisches Training und Erwachsenenbildung; Informations- und Kommunikationstechnologien und deren Anwendung auf Lernumgebungen und Management; Fragen der Geschlechtergleichstellung; Beschäftigung; Wissensmanagement; die Belange Benachteiligter; Evaluation (hauptsächlich von Prozessen, Resultaten und Wirkung).

INVESLAN hat sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Akteuren, die aus dem sozialen Bereich kommen oder von non-profit-Organisationen, die sich für interkulturelle Verständigung einsetzen. Außerdem bestehen Kompetenzen bei den Themen Integration von Immigranten und Personaltraining, das zum Umgang mit kulturell unterschiedlichsten Zielgruppen befähigen soll.

INVESLAN koordinierte das EU-finanzierte Projekt “Comparative analysis on methods successfully applied in the fight against bullying” (Vergleichende Analyse erfolgreich gegen Mobbing angewandter Methoden), das die Grundlage einer der über das AVC@SL Projekt beziehbaren Publikationen sein wird.

Website: http://www.inveslan.com/

 

CINECA - Consorzio Interuniversitario (Italien)

Cineca ist ein non-profit Konsortium, das aus 37 italienischen Universitäten besteht. Außerdem sind das National Institute of Oceanography and Experimental Geophysics - OGS, das CNR (National Research Council) und das Ministry of Education, University and Research (MIUR) beteiligt.

Heute ist Cineca das größte italienische Rechenzentrum und eines der wichtigsten weltweit. Mit mehr als dreihundertfünfzig Angestellten ist es im Technologietransfer-Sektor aktiv. Es bietet wissenschaftliche Computeranwendungen auf höchstem Niveau, das Management und die Entwicklung von Netzwerken, Web-basierte Serviceleistungen und die Entwicklung komplexer Informationssysteme, um mit großen Datenmengen umzugehen.

Es entwickelt fortschrittliche Informationstechnologie inklusive Anwendungen und Service und fungiert als Bindeglied zwischen der akademischen Welt, der Welt der reinen Forschung, der Industrie und den Behörden.

Das Cineca unterstützt die wissenschaftliche Gemeinschaft in ihren Forschungsvorhaben durch die Bereitstellung von Hochleistungsrechnern und deren Anwendungen. Es hat eine Computer- Infrastruktur mit einem Maximum an verfügbaren Architekturen und Technologien. Außerdem gibt es sehr fortschrittliche Hardware Ressourcen. Das spezialisierte Personal des Cineca unterstützt Forscher sowohl aus dem akademischen als auch aus dem industriellen Sektor bei der Nutzung der technologischen Infrastruktur. Das Cineca vertritt Italien in Projekten der Europäischen Union und beteiligt sich an zahlreichen Aktivitäten, die zur Förderung, Entwicklung und Verbreitung der fortschrittlichsten Informationstechnologie beitragen.

Die institutionellen Aufgaben des Cineca beinhalten unter anderem auch die Schaffung von Managementsystemen und die Bereitstellung von Support für die Universitäten und das ‚Ministerium für Erziehung, Universitäten, und Forschung‘ (Ministry of Education, University and Research MIUR). In dieser Rolle ist das Cineca ständig auf der Suche nach neuen flexiblen Lösungen, die den Universitäten einen fortlaufenden Modernisierungsprozess ermöglichen und es ihnen erlauben, immer neuen Herausforderungen gerecht zu werden.

Mit der Zeit hat das Cineca für das MIUR die Rolle eines ‚technisch ausführenden Zweiges‘ übernommen. Durch die Schaffung ausgefeilter telematischer Systeme wird die Interaktion aller Teile der akademischen Welt mit der zentralen Verwaltung möglich. So wird sichergestellt, dass das Ministerium ständig einen Überblick über die laufenden Prozesse hat und alle Aktivitäten koordiniert werden können.

Cineca engagiert sich auch ganz konkret im Technologietransfer für Wirtschaft und Verwaltung. Insbesondere erstellt es fortschrittliche Systeme für das Management und die Analyse von Daten in den Bereichen Biomedizin und Gesundheit, sowohl für die herstellende Industrie als auch in großem Umfang für den Vertrieb. Durch die Schaffung von Portalen für komplexe Organisationen und das Management und den Schutz von Informationssystemen bietet Cineca Unterstützung beim Einsatz neuer Technologien im e-learning an.

Cineca ist einer von Italiens wichtigsten Vertretern bei den Projekten der Europäischen Union und engagiert sich in zahlreichen Aktivitäten, die zur Förderung, Entwicklung und Verbreitung der fortschrittlichsten Informationstechnologien dienen.

Web site: http://www.cineca.it/

 

Actionwork (United Kingdom)

Actionwork (UK) besteht seit 1990 und ist eine Organisation kreativer Multimedia-Künstler. Unser wichtigster Aufgabenbereich ist die Bearbeitung von Konflikten Jugendlicher, wobei wir mit Theater und Film als Erziehungsmittel, internationalen Anti-Mobbing-Konferenzen und Festivals arbeiten. Actionwort rückt in seiner ganzen Arbeit und seinen Kreativprogrammen die Jugendlichen ins Zentrum. Gegen Probleme wie Mobbing, Gewalt an Schulen, Rassismus, Sexismus, Schwulenfeindlichkeit und Vorurteile setzen wir auf folgende Lösungsstrategien: die Unterstützung durch Peergruppen, die Teilhabe Jugendlicher, die Mediation durch Gleichaltrige, Wiedergutmachung und eine Vielzahl kreativer Techniken, die nichts mit Strafe zu tun haben. Unter anderem nutzen wir Rollenspiele, Improvisation, Theater, Spiele, Tanz, Lieder, Geschichten erzählen, Film und Dichtung.

Aktionwork ist bekannt für seine innovative Arbeit mit jungen Leuten in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen, und dafür, immer wieder Wege zu finden, in Schulen eine positive Grundstimmung und eine friedliche Atmosphäre zu schaffen.

Zu den Kunden von Actionwork gehören: British Council, Department for Education And Skills (DfES), SIETAR Japan, DT Norway, Inner London Probation Service, County Councils across the UK, Thames Water PLC, DT Romania, IC University (Japan), Kanagawa Complex, die Anti-Bullying Alliance (ABA), Rowan Romania, Saddler’s Wells Theatre London, Albany Theatre London, Society for Intercultural Education Training and Research (SIETAR) und mehr als 1000 Schulen.

Web site: http://www.actionwork.com/

Web site: http://www.antibullyingweek.co.uk

 

University of Surrey (United Kingdom)

Die Fakultät ‘Health and Medical Sciences’ (Gesundheit und medizinische Wissenschaften)ist mit fast 4000 Studenten die zweitgrößte der University of Surrey. Die Lehrangebote reichen von Erststudiengängen in theoretischen und angewandten Biowissenschaften oder Chemie bis zu berufsvorbereitenden Programmen für den Gesundheits- und Sozialsektor. Ein Schwerpunkt liegt hier in der Ausbildung von Krankenschwestern und Hebammen. Die Kurse für Biowissenschaften, Chemie und Krankenpflege finden sich UK-weit alle auf top-ten Platzierungen (2007 Guardian university league tables). Ein wichtiger Bestandteil der meisten dieser Kurse sind Praktika in der Industrie oder bei Fachleuten, die im Berufsleben stehen. Absolventen der University of Surrey sind daher auf die Arbeitswelt gründlich vorbereitet. In den vergangenen 10 Jahren hatten die Absolventen der University of Surrey bessere Chancen auf eine Anstellung als die jeder anderer Universität in Großbritannien.

Für Studenten, die bereits einen universitären Abschluss haben, bietet die Fakultät eine große Bandbreite von Lehrprogrammen an, einschließlich Diplom- und Masterstudiengängen sowie berufsbegleitenden Fortbildungsprogrammen. Sie wenden sich entweder an Studenten, die gerade ihren ersten Abschluss gemacht haben oder an Fachleute im Gesundheits- und Medizinbereich sowie an gewerblich Tätige, die ihre Kenntnisse in spezialisierten Bereichen verbessern wollen. Die Fakultät betreibt Forschung auf Weltniveau und bekam die höchstmögliche Klassifizierung in der aktuellen Research Assessment Exercise, die sich mit für die Gesundheitsberufe relevanter Forschung beschäftigt. Es werden Programme angeboten, die zu einem PhD oder einem MD als Abschluss führen.

Web site: http://www.surrey.ac.uk/fhms/

Web site: http://www.ukobservatory.com/