Das AVC-Projekt
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Das Ziel des Projekts: einen virtuellen Campus für erwachsene Lernende einzurichten
Aufbauend auf verschiedenen europäischen Projekten, Initiativen und Netzwerken, zielt das AVC@SL-Projekt darauf ab, einen Anti-Gewalt-Campus in der virtuellen Umgebung von Second Life aufzubauen. Das Projekt richtet sich an Anbieter von Erwachsenenbildungsprogrammen und an erwachsene Lernende, die sich übergreifend mit den Themen Gewalt, Mobbing und Bullying in der Schule, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit beschäftigen.
Nutzung des Potentials von Second Life im Bildungsbereich
Das AVC@SL-Projekt nutzt das Potential, das virtuelle 3D-Lernumgebungen wie Second Life für den Bereich der Erwachsenenbildung bieten. In virtuellen Welten können Nutzer als Avatare in virtuellen 3D-Klassenzimmern interagieren. Dies fördert neue Formen sozialer Interaktion und geht über das, was traditionelle e-Learning-Plattformen bieten können, hinaus. Das Projekt bietet nicht nur e-Learning-Veranstaltungen an, sondern fordert zu einer spielerischen und kritischen Betrachtung der Möglichkeiten und Grenzen heraus, die das Internet, das Web 2.0 sowie virtuelle Welten in der Erwachsenenbildung bieten können.
Phase 1: den virtuellen Campus erschaffen
Die erste Projektphase zielt darauf ab, die Infrastruktur des Anti-Gewalt-Campus aufzubauen. Dies umfasst den Aufbau der folgenden virtuellen Gebäude und Areale:
Phase 2: Veranstaltungen und Aktivitäten auf dem virtuellen Campus
Nach dem Aufbau der Infrastruktur des Anti-Gewalt-Campus,liegt der Fokus der zweiten Projektphase auf Aktivitäten und Veranstaltungen für Akteure in der Erwachsenenbildung und erwachsene Lernende - beispielsweise in Form von Vorlesungen, Workshops und Seminaren, wie auch durch eher informelle Methoden wie Rollenspiele, Kreativ-Workshops und Filmvorführungen oder der Einrichtung von Ausstellungen mit Postern oder Videoclips.
Aufbau von Netzwerken und einer Community
Der Anti-Gewalt-Campus ist keine reine e-Learning-Plattform, sondern zielt auch explizit darauf ab, Anbieter aus dem Bereich der Erwachsenenbildung sowie Organisationen, Initiativen und andere zu vernetzen, die sich mit Gewalt, Mobbing und Bullying in der Schule, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit beschäftigen. Das Projekt bietet sowohl technische Hilfestellung als auch kostenfreie Veranstaltungs- oder Ausstellungsräume auf dem virtuellen Campus, wo eigene Inhalte präsentiert oder eigene Veranstaltungen abgehalten werden können.